Wirkmechanismus

Drei Rezeptoren. Ein Molekül. Ein neuer Stoffwechsel.

Retatrutid ist der erste synthetische Peptid-Wirkstoff, der drei zentrale Stoffwechsel-Rezeptoren gleichzeitig moduliert. Jeder trägt einen distinkten Beitrag – die Kombination ist mehr als die Summe ihrer Teile.

Abstract editorial illustration of clinical research and layered study phases
GLP-1

GLP-1-Rezeptor

Sättigung im Gehirn, verzögerte Magenentleerung.

Bindet an Rezeptoren im Hypothalamus und verstärkt zentrale Sättigungssignale. Gleichzeitig verlangsamt sich die Magenpassage – die Portionen werden kleiner, das Sättigungsgefühl bleibt länger bestehen.

GIP

GIP-Rezeptor

Insulinsensitivität und Fettstoffwechsel.

Verbessert die Insulinsensitivität des peripheren Gewebes und moduliert die Lipolyse. Fettdepots werden effizienter mobilisiert, postprandiale Glukosespitzen reduziert.

Glucagon

Glucagon-Rezeptor

Direkte Steigerung des Grundumsatzes.

Das entscheidende Novum: die Aktivierung des Glucagon-Rezeptors erhöht die basale Energieverbrennung. Der Körper verbrennt in Ruhe mehr Kalorien – unabhängig von Bewegung oder Diät.

Warum die Kombination entscheidend ist

Mono-Agonisten wie Semaglutid adressieren ausschließlich das Sättigungssignal. Dual-Agonisten wie Tirzepatid ergänzen den Insulinstoffwechsel. Retatrutid setzt zusätzlich am Grundumsatz an – die metabolische Kompensation, mit der der Körper sonst jede Diät sabotiert, wird unterbrochen.

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